Moderhinke ist eine hochansteckende bakterielle Klauenerkrankung bei Schafen (seltener Ziegen), ausgelöst durch das Bakterium *Dichelobacter nodosus*, oft in Kombination mit *Fusobacterium necrophorum*. Typische Anzeichen sind ein fauliger Geruch aus dem Zwischenklauenspalt, Hornablösung und deutliche Lahmheit.
Feuchtigkeit und Wärme begünstigen die Ausbreitung – nasse Weiden und matschige Ausläufe sind Risikofaktoren Nummer eins. Unbehandelt breitet sich Moderhinke schnell in der ganzen Herde aus und verursacht erhebliche Schmerzen und Leistungseinbußen.
Die Behandlung umfasst konsequente Klauenpflege, Klauenbäder (z. B. mit Zinksulfat) und bei Bedarf Antibiotikaspray auf die betroffenen Stellen. Vorbeugung ist wirksamer als Behandlung: regelmäßige Klauenkontrolle, trockene Ausläufe und die konsequente Trennung erkrankter Tiere von der gesunden Herde.
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Ausführliche Anleitung zu Erkennung, Behandlung und Sanierung im vollständigen Ratgeber: Moderhinke beim Schaf — Erkennen, Behandeln, Sanieren